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Mehr Info über Schimmelpilze

SCHIMMELPILZE - WAS IST DAS?

 

Das Schimmelpilzwachstum im Innenraum wird hauptsächlich durch drei Faktoren bestimmt: Feuchtigkeit, Nährstoffangebot und Temperatur.

 

Jeder kann die Feuchtigkeit in seiner Wohnung selbst prüfen. Bereits einfache

Feuchtigkeitsmessgeräte (Hygrometer) geben eine Orientierung über die relative

Luftfeuchtigkeit im Raum. Sie sollte auf Dauer 65-70 % in der Raumluft und

unmittelbar entlang von Wandoberflächen 80 % nicht überschreiten, um die

Gefahr von Schimmelpilzwachstum zu verringern.

Durch erhöhte Dichtigkeit der Fenster etc. bei aufwändig sanierten Gebäuden

wird der natürliche Luftaustausch mit der Umgebungsluft reduziert. Die im

Gebäude entstehende Feuchtigkeit muss dann durch verstärktes Lüften abtransportiert werden. Erst am Anfang steht in diesem Zusammenhang der Einbau mechanischer Belüftungssysteme, also technischer Anlagen, die fortwährend einen genügenden Luftaustausch gewährleisten sollen, ohne dass während der Heizperiode dabei vermehrt Heizenergie durch Lüften verloren geht.

 

 

Schwarzschimmel
Die Gründe für das Entstehen eines Schimmelpilzes in Gebäuden haben immer mit der Feuchtigkeit in den Innenräumen und der Bausubstanz zu tun. Eine zu hohe Feuchte im Innenraum kann durch ein falsches Nutzerverhalten und/oder durch bauliche Mängel auftreten.
 
Der Grund für eine erhöhte oder zu hohe Feuchtigkeit durch das Verhalten der Bewohner liegt in den meisten Fällen am Lüftungsverhalten. Durch Tätigkeiten bei denen Feuchtigkeit entstehen, so z. B. Duschen, Kochen, Wäschetrocknen, aber auch die Bewohner und Pflanzen erhöhen die Feuchtigkeit in der Raumluft. Auch der nachträgliche Einbau von dichten Fenstern (der natürliche Luftwechsel ist nicht mehr vorhanden) kann zu einer erhöhten Raumluftfeuchte führen, wenn die Bewohner ihr Lüftungsverhalten nicht ändern. Nur durch das „richtige Lüften“ kann die Feuchtigkeit nach außen transportiert werden. Der Einbau einer richtig geplanten kontrollierten Wohnungslüftung (KWL) kann das Schimmelproblem heutzutage am sichersten lösen.
  
Zu einem Schimmelpilzwachstum kann es durch den Niederschlag der Feuchtigkeit an kalten Flächen, so z. B. kalte Außenwandflächen, Fensterlaibungen, kommen. Meisten liegen hier aber auch Baumängel (z. B. Wärmebrücken) zugrunde.
In älteren und in nicht vorschriftsmäßig gebauten neuen Gebäuden kann durch bauliche Mängel, so z. B. undichtes Dach, Risse im Mauerwerk) oder Fehler in der Gebäudekonstruktion, Feuchtigkeit in Wände, Fußböden und Decken eindringen sowie zur Gebäudeinnenseite wandern. Durch Wärmebrücken, so z. B. fehlerhafte Dämmung, Undichtigkeiten in der Gebäudehülle, kommt es zu einer Tauwasserbildung an den Innenflächen der Gebäudewände.
 
Aber auch unvollständig oder unsachgemäß beseitigte Wasserschäden oder die  Restfeuchte in Neubauten kann das Schimmelpilzwachstum begünstigen.
 

Es gibt keine einheitlichen Erfassungsmethoden und Bewertungsmaßstäbe für die Schimmelpilzkontaminationen in Innenräumen. Die Literatur, die sich mit der Vorbeugung, Erfassung, Bewertung und Beseitigung von Schimmelpilzbelastungen in Gebäuden befasst, ist sehr umfangreich. Außerdem befassen sich die Fachleute der einschlägigen Behörden (Umwelt-, Gesundheits-, Bauaufsichtsämter) und verschiedenen Berufsgruppen (Baufachleute, Analytiker, Hygieniker und Mikrobiologen) und die Gebäudeeigentümer und -betreiber (Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften) mit dem Schimmelpilzproblem.

 
 
 
Fogging

Als Fogging-Effekt,

auch Schwarzstaub oder magic-dust genannt, bezeichnet man die Schwarzverfärbung von Räumen in Gebäuden. Der Effekt tritt in Wohnungen in Deutschland meistens zur Winterzeit auf. Als Ursache wird in vielen Fällen Thermophorese angenommen. Das Wort Fogging kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Vernebelung. Es ist eine neue Bezeichnung für die sehr lange bekannte Thermophorese, die in Fachbüchern der Aerosolphysik ausführlich beschrieben ist.

Im Allgemeinen sind Neubauten oder kürzlich renovierte Wohnungen betroffen.

 

Dies wird vom Umweltbundesamt damit erklärt, dass schwerflüchtige organische Stoffe, z. B. Weichmacher, aus Baustoffen und Einrichtungsgegenständen entweichen und sich mit Staub- und Rußpartikeln zu einem schmierigen Film verbinden.

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